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farbe und licht
bewegung und raum = zeit
klang
malerei
kunst am bau
"Manchmal benütze ich Farbe auch nur, um ein kleines Leuchten, oder auch nur eine kleine Helligkeit im Innersten durch Abstufung der Farben beziehungsweise Farbwerte nach außen hin durchdringen zu lassen. Dies wird ebenso in seinem Umkehrsinn – tiefstes Schwarz im Innersten der Figur – als Höhlung nach innen, praktiziert."
 
farbe und licht
Relief, 1967
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Plastische Wandarbeiten finden sich im Werk von Gerlinde Beck äußerst selten, da sich ihr Interesse eigentlich immer um den Raum dreht. Mit den beiden Reliefs von 1967 probiert sie aus, wie das Volumen wirkt, wenn die Körper nicht frei stehen. Wie bei den Stelen schiebt sie Röhren oder Teile davon in Hülsen und akzentuiert die verschiedenen Schichten mit Farbe: außen glänzt der V 2a-Stahl, darin leuchtet ein Signalrot und von ganz innen taucht am unteren Ende eine matt-schwarze, gebogene Fläche auf. Analog diesem hochformatigen, horizontal angelegten Relief funktioniert auch das vertikale, bei dem die Hülsen allerdings nicht nur mit Öffnungen versehen, sondern aufgeschnitten sind.
(V 2a-Stahl, Farbe; 75 x 35 x 27 cm)